Basic-Kleidung: Wie du deinen Kleiderschrank nachhaltiger gestaltest – mit nur einem Schritt

Weißt du, wie lang eine Schlange aus 47.000 Lastwagen wäre?

Der Stau würde von Kiel bis nach München reichen. Von Hamburg nach Bayern. Von Norddeutschland nach Süddeutschland.

Jahr für Jahr rollen diese 47.000 LKWs über unsere Straßen. Ihre Ladung: Aussortierte Klamotten.

10 Kilo neue Kleidung kaufen wir jährlich in Deutschland – pro Kopf. Nur, um sie dann wieder wegzuwerfen. Und so wandern mehr als 1,5 Milliarden Textilien in die Tonne. Sie landen in einem der Lastwagen.

Teil der Lösung: Basic Kleidung.

Trends kommen und gehen und tun nichts anderes, als Wasser zu verschwenden und CO2 in die Atmosphäre zu pumpen. Die Lebensdauer solcher Fashion-Erscheinungen ist oft kürzer als die einer Mücke im Schlafzimmer. Am Ende wartet die Mülltonne nach viel zu kurzer Zeit – und der nächste Trend.

Hochwertige Basic-Kleidung hingegen sieht lange schick aus – unabhängig von der nächsten Mode. Damit brichst du endlich aus dem ewigen Kreislauf aus Kaufen und Wegschmeißen aus. Denn zeitlose Klassiker lassen sich gut kombinieren und verlieren nie an Mode.

Während vorübergehende Kollektionen oftmals schon nach Wochen wieder out sind, trägst du deine Basic-Klamotten auch nach Jahren noch. Ohne auszusehen, als hättest du eine Zeitmaschine im Keller.

Du bist nicht überzeugt? Dann solltest du unbedingt erfahren, was Basic-Kleidung so nachhaltig macht.

Deswegen ist Basic-Kleidung ökologischer

1. Du sparst Wasser
2000 Liter Wasser braucht ein einziges T-Shirt aus Baumwolle. Die künstliche Bewässerung senkt den Grundwasserspiegel und nimmt Menschen wertvolle Süßwasserreserven – Trinkwasser – weg.

2. Du verzichtest auf Pestizide
Das warme Klima und der feuchte Boden auf Baumwollfeldern gefällt Schädlingen besonders gut. Die Folge: Es braucht eine Menge Pestizide – pro Saison landet rund 20 Mal Gift auf dem Acker. Baumwolle wächst zwar gerade mal auf 2,5 Prozent unserer globalen Felder – aber sie verschlingt trotzdem 16 Prozent aller Insektizide.

3. Du vermeidest Emissionen
850 Millionen Tonnen CO2 stoßen unsere Kleider Jahr für Jahr aus. Benutzt du deine Kleidung zwei Jahre, statt sie innerhalb der ersten 12 Monaten wegzuschmeißen, sparst du bereits 24 Prozent Treibhausgase ein. Und seien wir ehrlich: Da ist noch viel mehr drin – hochwertige Basic-Kleidung sieht weitaus länger schick aus.

4. Du gibst weniger Mikroplastik ins Wasser
Kunststoff lässt sich schnell und billig herstellen – perfekt, um ihn in ca. 60 Prozent unserer Kleidung einzuweben. Polyester gibt bei jedem Waschgang Mikroplastik ins Wasser. Die Teilchen sind so klein, dass Abwasseranlagen sie nicht herausfischen können – und so landen sie in unseren Ökosystemen. Je weniger du davon besitzt, desto besser.

Fazit: Mit nur einer Veränderung dem Planeten helfen

Du siehst: Wenn du vorübergehende Kollektionen durch Basic-Kleidung mit langer Nutzdauer ersetzt, tust du der Umwelt einen großen Gefallen – du kaufst viel weniger Klamotten. Und sparst damit tonnenweise Pestizide, Wasser, Emissionen und auch Mikroplastik.

Schau einfach, dass in deinem Kleiderschrank Basic-Teile hängen, die du gut untereinander kombinieren kannst und die funktional sind – Problem gelöst. Und das Beste: Dir bleibt mehr Geld. Denn pro Haushalt zahlen wir jeden Monat 74 Euro für Klamotten. Also nimm die Kröten und stecke sie in faire und biologische Kleidung – Problem sowas von gelöst.

Bitte die Zeichenfolge hier eingeben:

* Pflichtfeld

Die Datenschutzbestimmungen habe ich zur Kenntnis genommen.